23.02.2012  |  Kontakt  |  Drucken  |  Impressum   |

Steckbrief Holzpellets
Grundlage DIN 51731, DINplus

Heizwert: 5 kWh/kg
Restfeuchte: 10 %
Länge: 5 – 30 mm
Durchmesser: 6 mm | 8 mm
Abriebswert: 2 % (hohe Verdichtung)
Schüttgewicht: 650 kg/rm
Aschegehalt: 0,5 %

Brennstoffbedarf

Beispielrechnung:

Brennstoffbedarf und Lagerraum für einen Pelletkessel in einem Einfamilienhaus:
Nennwärmeleistung: 15 kW
Jahresvolllaststunden: 1.600 h
Heizwert Pellets: 5 kWh/kg
Schüttdichte: 650 kg/Sm³
Jahreswirkungsgrad: 90%

Jahresbrennstoffbedarf in t/a:
Nennwärmeleistung x Jahresvolllaststunden /
(Heizwert x Kesselwirkungsgrad)
15 kW x 1.600 h / (5 kWh/kg x 0,90) = 5,3 t/a


Lagervolumen in m³:
Nennwärmeleistung x 0,9 m³/kW
15 kW x 0,9 m³/kW = 13,5 m³ nutzbares
Lagervolumen (Rohlagerraum)

Hervorragende Energiebilanz

Der Energiegehalt (5 kWh/kg) von zwei Kilogramm Pellets entspricht etwa dem eines Liters Heizöl. Für ein durchschnittliches Einfamilienhaus werden ca. 5.000 kg Pellets benötigt.

Individuelle Lösungen für Ihren Bedarf

Bei Pelletsheizungen unterscheidet man grundsätzlich zwischen zwei Arten von

Heizungssystemen:
- den Einzelöfen und
- den Zentralheizungen.

 


Pellet-Einzelöfen sind in Bezug auf ihre Optik vergleichbar mit modernen Kaminöfen. In vielfältigen Farben und Materialien erhältlich sind sie mit ihrem ansprechenden Design ein Blickfang in jedem Wohnraum. Pellet-Einzelöfen können eine Leistung von bis zu 15 kW erbringen.

Für die Beheizung eines Ein- oder Mehrfamilienhauses ist eine Pellet-Zentralheizung zu empfehlen. Pellet-Zentralheizungen sind als halbautomatische sowie als vollautomatische Variante im Handel erhältlich. Sie unterscheiden sich ausschließlich durch die Art der Befüllung und der Größe des Vorratsbehälters.

Bei der halbautomatischen Zentralheizung ist an den Pelletkessel ein Vorratsbehälter angeschlossen, aus dem die Pellets automatisch in den Brennraum befördert und elektrisch gezündet werden. Der Vorratsbehälter muss allerdings regelmäßig von Hand bestückt werden.

Eine vollautomatische Zentralheizung dagegen ist mit einem seperaten Pelletlagerraum verbunden. Der Transport der Pellets in den Brennraum erfolgt hier vollautomatisch über eine Förderschnecke oder eine Saugaustragung. Als Lagerraum kann entweder ein benachbarter Kellerraum oder auch ein unterirdischer Tank dienen. Dieser kann im Idealfall den Vorrat an Pellets für eine ganze Heizperiode aufnehmen, so dass ein regelmäßiges Auffüllen von Hand nicht mehr erforderlich ist.

Gern beantworten wir Ihnen auch weiter reichende Fragen zum Thema Holzpeletts.
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